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Karriere-Blog

„WIR WOLLEN GUT FÜR DIE MITARBEITENDEN SORGEN“

Name:Mika Steinke
 
Das mache ich im EvKB:Teamleitung Betriebliches Gesundheitsmanagement
 
Das habe ich gelernt:Gesundheitswissenschaften
 
Das Beste an meinem Job ist:Dass ich jeden Tag mit sehr vielen netten Menschen zusammenarbeiten kann.
 
Das EvKB als Arbeitgeber ist:Ein tolles Unternehmen, das gute, sichere Arbeitsbedingungen bietet und darüber hinaus auch viele Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung, viel Flexibilität und viel Action.
 
Das möchte ich meinen Kolleginnen und Kollegen gerne sagen:Dass wir schon viele tolle Sachen auf die Beine gestellt haben.
 

Interview

Herr Steinke, was genau können wir uns unter Betrieblichem Gesundheitsmanagement vorstellen? 

Grundsätzlich geht es darum, dass wir etwas für die Gesundheit unserer Mitarbeitenden tun wollen. Für die körperliche und psychische Gesundheit und das Wohlbefinden. Wir haben das Ziel, dass die Menschen gerne zur Arbeit kommen und ein gutes Umfeld finden, das sie fördert und gesund hält. Dazu gibt es bei uns drei Säulen. Das eine ist das Eingliederungsmanagement für Langzeiterkrankte. Dann haben wir als zweite Säule die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen und die dritte Säule ist die Gesundheitsförderung. 
 

Was beinhaltet das Eingliederungsmanagement?

Wir laden die Mitarbeitenden nach sechs Wochen Krankheit ein und überlegen gemeinsam, was können wir tun, damit die Person wiederkommen kann und was braucht sie, um den Job gut machen zu können. Und da gibt es mittlerweile einen ganz breiten Strauß an Möglichkeiten: Stufenweise Wiedereingliederungen, höhenverstellbarer Schreibtisch, andere Arbeitsaufgaben, Änderungen im Schichtdienst, individuelle Abstimmungen mit der Führungskraft.  Es ist ein ergebnisoffener, gemeinsamer Suchprozess und wir bekommen dazu tolle Rückmeldungen von den Mitarbeitenden. Wir können also etwas für die Einzelnen tun und sie fühlen sich einfach bei uns gut aufgehoben. Das ist das, was wirklich Spaß macht: für konkret einzelne Kollegen etwas zu tun. 
 

Etwas allgemeiner ist dann Säule Zwei, oder? 

Bei der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen haben wir einen ähnlichen Prozess: Wir befragen die Mitarbeitenden zu ihren Arbeitsbedingungen und – Belastungen und welche Ideen sie haben, was man wie besser gestalten kann.  Das machen wir beteiligungsorientiert und ganz offen. Dann kann man mit der Führungskraft in die Umsetzung gehen. Und auch hier schätzen die Kolleginnen und Kollegen, dass sie mitgestalten können. Welches Krankenhaus hat das schon?
 

Und bei Säule Drei geht es dann um die vielen Angebote, die das EvKB und das Krankenhaus Mara den Mitarbeitenden machen?

Ja genau, ein sehr schönes Highlight ist zum Beispiel der Firmenlauf im Mai an der Sparrenburg, da waren wir dieses Jahr allein vom EvKB wieder knapp 200 Teilnehmende, Bethel war insgesamt mit 400 vertreten. Dazu kommen Events wie der Firmentriathlon, Ernährungsberatung, Ergonomieberatung am Arbeitsplatz –wir haben ganz viele, verschiedene Angebote.
 

Sie haben es eben schon gesagt, welches Krankenhaus hat das schon? Das EvKB nimmt das Thema Gesundheit sehr ernst…

Ja, es gibt ein ganzes Team für betriebliches Gesundheitsmanagement. Wir würden immer sagen, bei der Größe des Hauses mit über 5000 Mitarbeitenden ist das berechtigt, aber es gibt viele Geschäftsführungen und Vorstände in anderen Krankenhäusern, die dafür nicht das Geld ausgeben würden. Wir waren mal auf einer Karrieremesse mit einem Stand und da kam jemand und sagte „Haben Sie wirklich Menschen für das Thema angestellt?“ und ich sagte „Ja klar, ist doch logisch!“
 

Was das EvKB für Sie ja auch zu einem besonderen Arbeitgeber macht…

Absolut. Ich musste hier im Gegensatz zu anderen Arbeitgebern nicht erklären, was Gesundheitsmanagement ist und wie wichtig Resilienz und Achtsamkeit sind. Das ist hier bewusst und die Überzeugung, dass man etwas tun muss, war auch da. Und so haben wir das Thema in den letzten Jahren sehr gut weiterentwickelt. Gemeinsam mit der Mitarbeitendenvertretung, der Schwerbehindertenvertretung, aber auch mit den Mitarbeitenden und natürlich mit der Unternehmensleitung, die jedes Jahr das Budget dafür freigibt.
 

Bethel steht auch für Werte wie eine sorgsame Gesprächskultur, wie sehr sind die christlichen Werte für Sie zu spüren im Miteinander?

Ich würde sagen, dass wir wirklich ein besonderes Krankenhaus sind. Schon allein, was die Größe und Trägerschaft angeht. Und dazu sind wir noch ein Universitätsklinikum und haben diese besondere Vielfalt der verschiedenen Kliniken und Bereiche, das ist ja schon echt sehr besonders. Wir haben gute, sichere Arbeitsbedingungen, mit einer guten Bezahlung und ein faires Miteinander. Und generell wollen wir eine Kultur, in der man sehr viel, sehr offen sprechen kann.
 

Was motiviert Sie in Ihrem Beruf immer wieder?

Meine persönliche Motivation ist, das Thema Gesundheitsmanagement gut weiterzuentwickeln, um möglichst gute Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Weiter professionell gut aufgestellt zu sein, um gut für Mitarbeitende sorgen zu können. Und dass wir es schaffen, dass noch mehr Menschen das Thema mitdenken und mittragen. 
 

Und wie sieht Ihre ganz persönliche Selbstfürsorge aus?

Selbstfürsorge ist ein wichtiges Thema. Ich habe eine Familie, zwei Jungs, was viel Positives schafft. Das soll jetzt nicht platt klingen, aber ich bin froh, dass ich diese Flexibilität habe, Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren zu können, das ist sehr viel wert.  Und ich fahre immer mit dem Rad zur Arbeit, das tut mir gut, ich laufe gerne, spiele ein bisschen Fußball und versuche mich einfach zu viel zu bewegen. Das ist gut für den Stressabbau und fürs Wohlbefinden. 

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